„Ach, stell dich nicht so an“

Jeder von uns kennt diesen Spruch . Früher öfters wie heute. Ein Spruch aus Hilflosigkeit, weil man die Reaktion des anderen nicht verstanden hat. Vielleicht auch aus Angst, weil man die Situation nicht einschätzen konnte. Heute weiß man, das häufig viel mehr dahinter steckt als nur, ein „anstellen“. Doch leider wird auch heute noch ein „Burnout“ oder eine „Depression“ belächelt. Doch was genau ist die Definiton von einer Depression?

Unter einer Depression versteht man allgemein den Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. Verbreitete Ursachen für Depressionen sind einschneidende Erlebnisse beziehungsweise eine grundlegende Veränderung der Lebenssituation. Hierzu kann der Verlust eines Partners zählen (Trennung, Tod) oder ein Schicksalsschlag, etwa das Erleiden einer schweren Krankheit. Auch länger anhaltende Belastungen können Auslöser für eine Depression sein. Beispiele hierfür wären etwa Konflikte in der Familie, dem Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz. Auch eine dauerhafte berufliche Über- oder Unterbelastung kann zur Depression führen. Genauso kann für Angehörige, die die Pflege eines Familienmitgliedes übernehmen, die damit verbundene Belastung ein Auslöser sein, dem durch Entlastungsphasen entgegengewirkt werden sollte. Trotz klarer Symptome ist der Grund für eine Depression nicht immer offensichtlich. Neben der genetischen Disposition können auch einseitig negative Denkmuster dazu beitragen, dass eine Person depressiv wird. Während der Depression ist das pessimistische Denken in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten, die Umwelt und die persönliche Zukunftsperspektive noch stärker ausgeprägt.

Doch wie können wir anderen, die davon betroffen sind, helfen? Wir können helfen, indem wir es nicht nur belächeln und die Betroffene Person ernst nehmen. Depression hat viele Gesichter, oftmals nicht erkennbar und das ist das Schwere an dieser Krankheit. Bis heute sind diese „unsichtbaren“ Krankheiten, nicht wirklich anerkannt. Viele werden einfach nur mit Tabletten behandelt, die die Person auch verändern. Auch ist es für die Therapeuten schwer auf jeden einzelnen richtig einzugehen, aufgrund der Maske die viele Betroffene tragen, weil ihr Umfeld sich negativ geäußert hat oder einfach nur überfordert ist.

Wir möchten euch heute zum Umdenken anregen und mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, das es eben auch unsichtbare Krankheiten gibt, die nicht einfach zu verstehen sind. Habt ihr so eine Person im Umfeld, dann könnt ihr am Besten helfen, wenn ihr der Person zeigt das ihr da seit und wenn ihr nur ein ehrlich gemeintes „wie geht es dir“ ist. Der Betroffene merkt schnell, ob ihr euch wirklich interessiert und wenn dies der Fall ist, wird die Maske immer durchsichtiger und ihr könnt mehr helfen. Wir kommen nur gemeinsam weiter und können zusammen soviel bewegen.

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